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Die Zusammenarbeit der Partnerkommunen optimieren

Projektmanagement-Workshop der jordanischen Kommunen in Irbid

Im Rahmen der Initiative „Kommunales Know-how für Nahost“  kamen vom 24. bis 26. September 2019 Fachleute aus den jordanischen Partnerkommunen Jerash,  Gharb Irbid, Al Wassattiyah, Bani Kinana, Irbid, Deir Alla, Ajloun  und Al-Juneid zu einem Projektmanagement-Workshop im jordanischen Irbid zusammen. Die Veranstaltung war Auftakt weiterer Fortbildungs- und Vernetzungsveranstaltungen für jordanische und libanesische Kommunen in den kommenden Wochen.

Die verschiedenen Einheiten des Workshops vermittelten Projektmanagementfähigkeiten  sowie Kompetenzen in verschiedenen Verwaltungsprozessen innerhalb des Projektes. Während des Workshops wurden Übungen zu Bedarfsanalyse und Datenerfassung für kommunale Projekte sowie zur Budgetierung kleiner und mittlerer Projekte durchgeführt. Die Teilnehmenden lernten effektive Projektplanungswerkzeuge kennen und erweiterten ihre Kompetenzen bei der Projektdurchführung, -überwachung sowie in der Bewertung und Berichterstattung. Auch Wege der effektiven Kommunikation innerhalb von Partnerschaften und des Risikomanagements wurden diskutiert.

Zielsetzung der Veranstaltung war es, die Zusammenarbeit innerhalb der jordanischen Kommunen sowie mit den deutschen Partnern zu optimieren. Den jordanischen Kommunen wurden Instrumente an die Hand gegeben, mit denen sie nun effektiv mit ihren deutschen kommunalen Partnern zusammenarbeiten können. Dadurch vergrößert sich für die Projektpartner die gemeinsame Basis der Zusammenarbeit und die Mitwirkungs- und Gestaltungsmöglichkeiten der jordanischen Kommunen werden erhöht.

Die Veranstaltung bot den Teilnehmenden daneben viel Raum zum Erfahrungsaustausch. Im Anschluss an die Veranstaltung gründete sich eine WhatsApp-Gruppe, um Informationen und Unterstützung austauschen zu können. Die Gemeinde Gharb Irbid hat während der Veranstaltung bereits konkrete Maßnahmen zur Professionalisierung beschlossen: zwei neue Einheiten werden eingerichtet: Eine „Woman Empowerment Unit“ und eine „Development & Training Unit“.  Zudem strebt die Gemeinde eine Intensivierung der Zusammenarbeit mit der Region Greater Irbid an. Auch die Trainer wollen nach der Veranstaltung mit den Kommunen weiter in Kontakt bleiben und sie bei der Entwicklung von Planungen und Studien unterstützen.

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