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Praxis-Workshop zur lokalen Wirtschaftsförderung in Nahost

Online-Veranstaltung am 21. Oktober 2020

Wirtschaftliche Probleme, wie Jugendarbeitslosigkeit, schwache Sozialsysteme, Inflation und Versorgungsengpässe waren Auslöser für die Massenproteste in der Region Nahost und Nordafrika seit 2011.

Fast 10 Jahre nach dem Arabischen Frühling hat sich wenig geändert: Im Zuge von Kriegen, humanitären Krisen und Fluchtbewegungen sowie zuletzt infolge der Corona-Pandemie hat sich die ökonomische Situation in vielen Ländern dramatisch zugespitzt. Dies trifft beispielsweise auf den Libanon zu. Das Land benötigt dringend Reformen zum Ausbau der Sozialsysteme, der Diversifikation der Wirtschaft, zur Förderung von Innovation und Investitionen sowie zur Schaffung von Arbeitsplätzen.

Die kommunale Ebene kann hier viel bewirken: mit kreativen Ideen zur Förderung lokaler Unternehmen und Start-ups, durch die Aus-und Weiterbildung junger Menschen und eine Verbesserung der örtlichen Rahmenbedingungen für Industrie und Handel. Gerade daher ist es wichtig, in der aktuellen Krisensituation die kommunale Ebene verstärkt in den Blick zu nehmen.

Aus diesem Anlass widmet die Initiative „Kommunales Know-how für Nahost (IKKN)“ der lokalen Wirtschaftsförderung einen Vernetzungsworkshop und die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch.

Die Veranstaltung findet am 21. Oktober 2020 zwischen 9:30 und 13 Uhr im virtuellen Format statt.

Der Workshop richtet sich an interessierte Kommunen mit Partnern im Libanon, in Jordanien und in der Türkei. Es wird einen Fachinput zur wirtschaftlichen Lage in der Region und zu möglichen Handlungsansätzen geben. Danach werden IKKN-Projekte mit Bezug zur Wirtschaftsförderung aus den Partnerländern vorgestellt.

Hier können Sie sich anmelden.

Fragen zum Workshop und zur Anmeldung beantwortet Ihnen gerne Faraz Dahar (0228/20717-637)

 

 

Foto: Bildagentur PantherMedia_Cienpies Design

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