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„Ich finde es wichtig, die Kommune, in der ich lebe, kennenzulernen.“

Eine Bereicherung für beide Seiten: Syrische Geflüchtete in der Kommunalverwaltung von Maintal

Maintal liegt mitten im Herzen der Metropolregion Rhein-Main. Die Stadt mit ihren rund 40.000 Einwohnern steht für ein gesellschaftliches Klima, in dem viel in Bewegung ist. Maintal hat eine rege Zivilgesellschaft, die neue Herausforderungen schnell annimmt.

Im Rahmen der Initiative „Kommunales Know-how für Nahost“ ist Maintal eine von sieben Modellkommunen und stellt zwei Praktikumsplätze für syrische Geflüchtete zur Verfügung.

Bürgermeisterin Monika Böttcher (1.v.r) und Integrationsbeauftragte Verena Strub (2.v.l.) begrüßen die beiden neuen Mitarbeitenden. Foto: Stadt Maintal

Bürgermeisterin Monika Böttcher (1.v.r) und Integrationsbeauftragte Verena Strub (2.v.l.) begrüßen die beiden neuen Mitarbeitenden. Foto: Stadt Maintal 

Die beiden syrischen Geflüchteten Bayan Almarashli und Ahmed Al Hamoud verbrachten zunächst acht Monate in der Hauptverwaltung, im Fachbereich Finanzen, Beteiligungen und Steuern, im Fachbereich Sicherheit und Ordnung sowie im Büro der Gremien. Für die verbleibenden vier Monate suchten sie sich selbst ein Arbeitsgebiet aus.

Besonders beeindruckend war für sie, im Büro der Gremien zu erleben, wie Demokratie auf lokaler Ebene funktioniert, wie die Stadtverordnetenversammlung diskutiert und wofür die städtischen Gelder ausgeben werden. „Das gibt es in Syrien nicht.“

Beide wollen ihrer Heimat beim Wiederaufbau helfen, sobald es die politische Lage zulässt und ihr neu gewonnenes Wissen dabei einbringen. Sie sehen sich nun auch als Mittler zwischen den Kulturen. „Wir kennen jetzt beides, Deutschland und Syrien.“

Zum ausführlichen Erfahrungsbericht der Stadt Maintal

Informationen über das Projekt „Qualifizierung von syrischen Geflüchteten in deutschen Kommunalverwaltungen“

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